Die tertiäre Periode ist einer der wichtigsten Zeitabschnitte in der Geschichte der Erde. Zu dieser Zeit gab es signifikante Klimaveränderungen, die die Entwicklung der Pflanzen- und Tierwelt unseres Planeten erheblich beeinflussten. Die tertiäre Periode ist normalerweise in zwei Phasen unterteilt: Paläogen und Neogen.
Die erste Stufe - das Paläogen - dauerte etwa 44 Millionen Jahre und zeichnete sich durch ein relativ warmes Klima aus. Der größte Teil des Paläogens war durch warme und feuchte Bedingungen gekennzeichnet. Dies ermöglichte die Entwicklung großer Wälder wie tropischer Regenwälder und subtropischer Wälder. Zu dieser Zeit fällt das Gedeihen früherer Blütenpflanzen und die Entstehung vieler neuer Arten von Säugetieren, Vögeln und Reptilien aus.
Die zweite Phase - das Neogen - begann vor etwa 23 Millionen Jahren und dauert bis heute an. Im Neogenen begann sich das Klima allmählich zu kühlen, und viele Arten, die für die moderne Zeit charakteristisch sind, erschienen. Während dieser Zeit gab es eine signifikante Trennung zwischen den südlichen und nördlichen Lebensformen. Neue Pflanzenarten sind entstanden, wie Eichen, Weihnachtsbäume (Brachychiton) und viele andere.
Die tertiäre Periode ist daher eine Periode intensiver Klimaveränderungen, die einen signifikanten Einfluss auf die Entwicklung des Lebens auf der Erde hatten.
Es ist wichtig zu beachten, dass Daten über die tertiäre Periode und ihre Entwicklung des Klimas auf der Grundlage der Untersuchung von Sedimentgesteinen und fossilen Pflanzen- und Tierresten erhalten werden. Dies ermöglicht es Wissenschaftlern, ein Gesamtbild der klimatischen Veränderungen unseres Planeten über Millionen von Jahren festzulegen und langfristige Trends in der zukünftigen Entwicklung des Klimas vorherzusagen.
Definition des Tertiärzeitraums
Während des Tertiärzeitraums gab es signifikante Veränderungen im Klima der Erde. Während des Paläogens war das Klima warm und feucht, mit hohen Konzentrationen an Kohlendioxid in der Atmosphäre. Aber im Neogenen begann sich das Klima allmählich abzukühlen, was zu Gletschern und einer Veränderung des Lebensraums verschiedener Pflanzen- und Tierarten führte.
- Die Paläogenzeit umfasst fünf Epochen: Paläozän, Eozän, Oligozen, Miozän und Pliozän.
- Die tertiäre Periode erlebte die Entstehung vieler moderner Säugetiere, Vögel, Pflanzen und Insekten.
- Die Entstehung des ersten menschenähnlichen Wesens, Homo habilis, erfolgte am Ende des Tertiärzeitraums.
Das Studium des Tertiärs spielt eine wichtige Rolle beim Verständnis der Entwicklung des Klimas, der Bildung der Pflanzen- und Tierwelt sowie bei der Suche und Untersuchung der fossilen Überreste primitiver Menschen und anderer ausgestorbener Arten.
Die erste Stufe der tertiären Periode: Das Paläozän
Im Paläozän fanden die ersten Plazentasäugetiere sowie die Ausbreitung von Holzpflanzen statt. Das Meeresleben erlebte in dieser Zeit auch aktive Veränderungen: Neue Arten von wirbellosen Meerestieren, einschließlich Fischen und Reptilien, wurden eingeführt.
Das Paläozän markierte den Beginn der Entwicklung neuer großer Lebensgruppen sowie den Übergang von der Dominanz von Reptilien zur Dominanz von Säugetieren. Diese Phase der tertiären Periode hatte einen signifikanten Einfluss auf die Bildung moderner Flora und Fauna.
Die zweite Stufe der tertiären Periode: Eozän
Im Eozän fand eine wichtige evolutionäre Umstrukturierung des Klimas statt. Während dieser Zeit hat sich die Lage der Kontinente auf dem Planeten erheblich verändert, was die Wärmeverteilung und die Stärke der Windströmungen beeinflusst hat. Es gab auch signifikante Veränderungen in der Zusammensetzung der Atmosphäre und der Ozeane.
Hauptmerkmale des Eozäns:
- Der atmosphärische Kohlendioxidgehalt war viel höher als derzeit, was zu einer signifikanten Erwärmung des Klimas führte.
- Die Temperatur der Ozeane war auch deutlich höher als heute, wobei Oberflächengewässer in einigen Gebieten mehr als 30 ° C erreichten.
- Die Entstehung fruchtbarer Gebiete führte zur Entstehung einer vielfältigen Flora und Fauna.
- Die Ausbreitung von heißem und feuchtem Klima auf einen großen Teil des Planeten trug zur Ausdehnung des Regenwaldes und zur Bildung eines tropischen Dschungels bei.
- An der Küste entstanden Mangroven und subtropische Wälder am Meer und an der Küste.
Das Eozän gilt als eine der wärmsten Perioden in der Geschichte der Erde, als das Klima dem derzeitigen tropischen Klima im kostspieligen Ozean und anderen tropischen Regionen der Welt ähnlich war. Diese Periode wurde auch von einer rasanten Entwicklung des Lebens begleitet, einschließlich der Entstehung vieler Säugetierarten und verschiedener Pflanzengruppen.
Die dritte Stufe der tertiären Periode: Oligozen
Das Oligozen war durch ein gemäßigtes und relativ stabiles Klima gekennzeichnet. Die Temperaturen waren etwas niedriger als in der vorherigen Etappe – dem Eozän. Das Klima ist kühler geworden, hat aber noch nicht das Niveau erreicht, das für das nachfolgende Pliozän charakteristisch sein wird.
Während des Oligozens gab es signifikante Veränderungen in der Verbreitung von Tieren und Pflanzen. Einige Tiergruppen, wie Nagetiere und alte Imkerei-Primaten, haben sich weiter entwickelt und ihre Gebiete erweitert. Gleichzeitig begannen einige Tiergruppen, wie Dinotherien und Meeresreptilien, zu verschwinden oder ihre Ausbreitung zu reduzieren.
Das Oligozen gilt als die Zeit, als die ersten Vertreter der Familie der Menschenaffen erschienen. Diese Individuen waren schmal endende Primaten, die versuchten, in Bäumen zu leben und sich mit mehr doppelseitigem und geradem Verhalten zu befassen. Sie wurden die engsten Verwandten der menschlichen Gattung und entwickelten sich allmählich zu den ersten Vorfahren moderner Menschen.