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Astigmatismus und Keratokonus: Unterschiede, Diagnose und Behandlungen

Astigmatismus und Keratokonus sind zwei häufige Augenerkrankungen, die das Sehvermögen erheblich beeinträchtigen und die Lebensqualität einer Person beeinträchtigen können. Obwohl beide Zustände mit Veränderungen der Hornhautform verbunden sind, haben sie ihre eigenen Merkmale und erfordern einen unterschiedlichen Ansatz für Diagnose und Behandlung.

Astigmatismus ist eine Anomalie, bei der die Hornhaut oder die Linse keine gleichmäßige Krümmung hat. Dadurch konzentriert sich das Licht, das durch das Auge fließt, nicht auf die Netzhaut, was zu einer verschwommenen und verzerrten Sicht führt. Astigmatismus kann sowohl natürlich als auch erworben sein und kann sich sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen entwickeln.

Der Keratokonus wiederum ist eine Erkrankung, bei der die Hornhaut allmählich ihre Form ändert und konisch wird. Dies führt zu einer Verschlechterung des Sehvermögens, dem Auftreten von Kraftanomalien und Lichtempfindlichkeit. Der Keratokonus entwickelt sich typischerweise in jungen Jahren und kann im Laufe der Zeit fortschreiten.

Verschiedene Methoden werden verwendet, um Astigmatismus und Keratokonus zu diagnostizieren, einschließlich Augenuntersuchung, Refraktometrie, Hornhauttopographie und Pentakammer. Wenn die Diagnose bestätigt wird, kann der Arzt verschiedene Behandlungsmethoden empfehlen, einschließlich des Tragens spezieller Kontaktlinsen, Brillen oder sogar einer Operation.

Astigmatismus und Keratokonus: Ursachen, Symptome und Diagnose

Symptome von Astigmatismus sind verschwommenes Sehen, verschwommene Konturen von Objekten, schnelle Ermüdung der Augen beim Lesen oder Arbeiten am Computer, Kopfschmerzen, Verdunkelung der Augen. Um Astigmatismus zu diagnostizieren, sollten Sie einen Augenarzt aufsuchen, der spezielle Tests durchführt. Dies kann eine Autorefraktometrie sein, bei der die Brechfähigkeit des Auges gemessen wird, sowie eine Keratotopographie, mit der die Form der Hornhaut bestimmt werden kann.

Keratokonus - dies ist eine Augenerkrankung, bei der die Hornhaut allmählich ihre Form verliert, dünner wird und eine kegelförmige Form annimmt. Die Ursachen des Keratokonus wurden nicht vollständig untersucht, es wird jedoch angenommen, dass der genetische Faktor und die erhöhte entzündliche Aktivität der Hornhaut zu seiner Entwicklung beitragen können.

Zu den Symptomen des Keratokonus gehören verschwommenes Sehen, Astigmatismus, Sehstörungen, ein Gefühl von Unbehagen und Kribbeln in den Augen und eine schnelle Ermüdung der Augen. Um den Keratokonus zu diagnostizieren, kann ein Augenarzt eine Reihe von Studien durchführen, einschließlich der Computertopographie der Hornhaut, der Pentoptopomographie, der optischen Kohärenztomographie und der Verwendung von speziellen Proben.

Astigmatismus: Arten und Ursachen

Astigmatismus kann verschiedene Arten haben:

  • Einfacher Astigmatismus - tritt aufgrund einer ungleichen Krümmung der Hornhaut in den verschiedenen Meridianen des Auges auf;
  • Komplexer Astigmatismus - tritt auf, wenn eine kombinierte Verletzung der Form oder Krümmung der Hornhaut auftritt;
  • Untrennbarer Astigmatismus - gekennzeichnet durch eine gestörte Fokussierung sowohl in den Haupt- als auch in den Nebenmeridianen des Auges.

Die Ursachen für Astigmatismus können unterschiedlich sein:

  • Erbfaktor - Astigmatismus wird oft vererbt;
  • Angeborene Anomalien des Auges – Einige Anomalien der Entwicklung des Auges können zum Auftreten von Astigmatismus beitragen;
  • Veränderung der Hornhautform – Eine Verletzung des Auges oder eine Operation kann zu einer Veränderung der Hornhautform und zur Entwicklung von Astigmatismus führen;
  • Myopie oder Weitsichtigkeit – Diese refraktiven Fehler sind Risikofaktoren für die Entwicklung von Astigmatismus;
  • Andere Augenerkrankungen - wie Keratokonus oder Katarakt - können mit Astigmatismus einhergehen.

Die Diagnose von Astigmatismus wird von einem Augenarzt mit Hilfe von Refraktometrie und Ophthalmoskopie durchgeführt. Nach der Diagnose wird eine geeignete Behandlungsmethode ausgewählt, die das Tragen einer Brille oder einer Kontaktlinse, eine Laserkorrektur oder eine Operation umfassen kann.

Die richtige und rechtzeitige Behandlung von Astigmatismus hilft, das Fortschreiten der Krankheit zu verhindern und das Sehvermögen in einem guten Zustand zu halten.

Keratokonus: Hauptsymptome und Risikofaktoren

Zu den Hauptsymptomen des Keratokonus gehören:

  • Hornhautkrümmung - Die Hornhaut nimmt die Form eines Kegels an, was zu Astigmatismus und Sehstörungen führt;
  • Verzerrung von visuellen Objekten – Objekte können verschwommen, versetzt oder gekrümmt aussehen;
  • Photophobie - erhöhte Empfindlichkeit gegenüber hellem Licht, was zu Tränenflecken oder Tränenflecken führen kann;
  • Sehstörungen – eine allmähliche Verschlechterung der visuellen Schärfe, möglicherweise auf beiden oder auf einer Seite.

Risikofaktoren für Keratokonus sind:

  • Genetische Veranlagung – Bei Menschen in der Familie, die an Keratokonus leiden, ist das Risiko, eine Krankheit zu entwickeln, erhöht;
  • Mechanische Einwirkung – häufige Reaktion auf die langfristige Verwendung von Kontaktlinsen;
  • Allergische Erkrankungen - Erhöhte Empfindlichkeit der Hornhaut gegenüber allergischen Reaktionen kann den Zustand verschlimmern;
  • Akute Verletzung - Schäden an der Hornhaut können zur Entwicklung von Keratokonus führen.

Die Bestimmung der frühen Symptome und Risikofaktoren des Keratokonus ermöglicht es, frühzeitig ärztliche Hilfe zu suchen, was zu einer erfolgreicheren Behandlung beiträgt.