Orchideen sind schöne und exquisite Blumen, die besondere Pflege erfordern. Eine Orchideentransplantation ist eine der wichtigsten Verfahren, die ihr helfen wird, sich zu entwickeln und zu gedeihen. Das Gießen einer Orchidee während der Transplantation hat jedoch ihre eigenen Geheimnisse, die Sie wissen müssen, um die Wurzeln nicht zu beschädigen und die Pflanzen gesund zu halten.
Das erste, was zu wissen ist, ist die Häufigkeit der Orchideenbewässerung. Während der Transplantation sollte die Orchidee besonders vorsichtig bewässert werden. Es wird normalerweise empfohlen, die Orchidee in den ersten Tagen nach der Transplantation ein- bis zweimal pro Woche zu gießen. Die Häufigkeit der Bewässerung kann dann alle zwei Wochen auf einmal reduziert werden, da sich die Wurzeln erholen und sich an die neue Umgebung anpassen.
Das zweite Geheimnis der Bewässerung einer Orchidee bei der Transplantation ist die Art der Bewässerung. Gießen Sie die Orchidee nicht direkt von oben, es ist besser, sie von unten zu gießen. Dazu können Sie die Orchidee für einige Minuten in einen Behälter mit Wasser geben, damit die Wurzeln die erforderliche Menge an Feuchtigkeit aufnehmen können. Diese Art der Bewässerung hilft den Wurzeln, sich schneller zu erholen und in neuem Boden zu wurzeln.
Ein weiteres Geheimnis zum Gießen einer Orchidee während der Transplantation liegt in einer sanften und sorgfältigen Haltung gegenüber der Pflanze. Gießen Sie die Orchidee nicht sofort nach der Transplantation viel Wasser, dies kann die Wurzeln schädigen. Es ist besser, die Orchidee in kleinen Portionen zu gießen und den Boden zwischen den Bewässerungen trocknen zu lassen. Dieser Ansatz wird helfen, Wurzelfäule zu vermeiden und die Nährstoffaufnahme zu verbessern.
Regeln für die Bewässerung von Orchideen beim Transplantieren:
- Nach der Orchideentransplantation ist es notwendig, ihr Zeit zu geben, sich anzupassen. Die ersten zwei Wochen nach der Transplantation braucht die Orchidee besondere Pflege, daher wird es nicht empfohlen, sie sofort nach der Transplantation zu gießen. Dies wird helfen, Stress zu vermeiden und die Chancen auf eine erfolgreiche Anpassung der Pflanze zu erhöhen.
- Beginnen Sie, die Orchidee nach vollständiger Anpassung zu gießen. Wenn sich die Orchidee an den neuen Boden und den Topf gewöhnt hat, können Sie anfangen, sie zu gießen. Konzentrieren Sie sich auf den Zustand des Substrats und der Wurzeln: Wenn sie getrocknet sind, ist es Zeit, die Pflanze zu gießen.
- Bestimmen Sie die Häufigkeit der Bewässerung abhängig von der Art der Orchidee und den Haftbedingungen. Einige Orchideenarten, zum Beispiel epiphytische, erfordern keine häufige Bewässerung, während andere, wie molekulare Orchideen, eine häufigere Bewässerung benötigen. Berücksichtigen Sie bei der Auswahl der Bewässerungs-Frequenz auch die Inhaltsbedingungen: Temperatur, Beleuchtung und Feuchtigkeit.
- Verwenden Sie die Regel des "befeuchteten Bleistifts". Um festzustellen, ob eine Orchidee bewässert werden muss, legen Sie einen Zauberstab oder Finger bis zu einer Tiefe von etwa 2 Zentimetern in das Substrat ein. Wenn der Stab "trocken" herauskommt, muss die Pflanze bewässert werden. Wenn etwas Feuchtigkeit auf dem Stab übrig ist, können Sie die Bewässerung für mehrere Tage verschieben.
- Berücksichtigen Sie die Eigenschaften von Wasser zum Gießen. Orchideen bevorzugen weiches Wasser, daher ist es am besten, Regenwasser oder Leitungswasser zu verwenden. Dies wird helfen, eine übermäßige Ansammlung von Salzen im Boden und in den Wurzeln der Orchidee zu vermeiden.
- Denken Sie an das Bewässerungsregime im Winter und Sommer. Im Winter ruht die Orchidee, daher sollte die Bewässerung seltener und vorsichtiger sein. Im Sommer, während des aktiven Wachstums, benötigt die Orchidee mehr Feuchtigkeit, daher sollte die Bewässerung häufiger erfolgen.
- Lassen Sie die Schichten nach dem Gießen liegen. Orchideen lieben Feuchtigkeit, so dass Sie nach dem Gießen Schichtungen hinterlassen können, damit die Pflanze zusätzliche Feuchtigkeit erhält. Vergessen Sie jedoch nicht, dass Orchideen nicht ständig im Wasser sein sollten und die Schichten im Laufe der Zeit austrocknen sollten.
Nach diesen Bewässerungsregeln können Sie die Orchidee nach der Transplantation optimal pflegen und die Bedingungen für ihr gesundes Wachstum und ihre Entwicklung schaffen.
Wie man die Pflanze nicht überfeuchtet
Eine Überfeuchtung von Orchideen kann zu ernsthaften Problemen und sogar zum Tod der Pflanze führen. Um eine Staunässe zu vermeiden, müssen die folgenden Richtlinien beachtet werden:
- Wählen Sie das Substrat richtig aus. Orchideen benötigen eine gute Belüftung der Wurzeln, daher wird nicht empfohlen, zu dichte und feuchtigkeitshaltige Substrate zu verwenden.
- Überschüssige Feuchtigkeit entfernen. Wenn Sie bemerken, dass das Substrat zu nass geworden ist, müssen Sie es mit einem Papiertuch oder einem kleinen Tuch abtupfen.
- Verwenden Sie Paletten mit Drainage. Paletten mit Löchern vermeiden das Stehen von Feuchtigkeit und fungieren als Entwässerungssystem.
- Stellen Sie die Orchidee auf einen Ständer. Dies wird helfen, das Stehen der Pflanze im Wasser zu vermeiden und die Wurzeln besser zu belüften.
- Schneiden Sie die Häufigkeit der Bewässerung ab. Orchideen müssen nicht zu oft bewässert werden, da ihre Wurzeln durch überschüssige Feuchtigkeit verfaulen können. Gießen Sie die Pflanze nur, wenn die oberste Substrat-Schicht vollständig getrocknet ist.
Wenn Sie diese Richtlinien befolgen, können Sie Orchideen vermeiden, zu nass zu werden und ihnen gesundes Wachstum und Entwicklung zu ermöglichen.