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Mehrere Dissoziationsstufen: Ba(OH)2, NaOH, BaSO4, H2O

In der Chemie ist Dissoziation der Prozess, bei dem eine Verbindung bei Kontakt mit einem Lösungsmittel in Ionen oder Moleküle zerfällt. Nicht alle Verbindungen dissoziieren vollständig, daher ist es wichtig zu wissen, wie viel sie zerfallen und welche Ionen durch diesen Prozess entstehen. In diesem Artikel betrachten wir mehrere Verbindungen und ihre Dissoziationsstufen.

Die erste Verbindung, die wir betrachten werden, ist Baryhydroxid (Ba(OH)2). Bei Kontakt mit Wasser dissoziiert diese Verbindung in zwei Hydroxidionen (OH-) und ein Bariumionen (Ba2+). Barihydroxid ist eine starke Basis und wird bei der Neutralisierung von sauren Lösungen verwendet. Das Hydroxidion (OH-) ist für die alkalischen Eigenschaften dieser Verbindung verantwortlich.

Die andere fragliche Verbindung ist Natriumhydroxid (NaOH). Bei Kontakt mit Wasser dissoziiert Natriumhydroxid in ein Natriumion (Na+) und bildet ein Hydroxidion (OH-). Natriumhydroxid ist auch eine starke Basis und wird in der Industrie, für häusliche Zwecke und in chemischen Labors verwendet.

Die nächste fragliche Verbindung ist Bariumsulfat (BaSO4). Im Gegensatz zu früheren Verbindungen dissoziiert Bariumsulfat nicht in wässriger Lösung und bleibt in unlöslicher Form. Bariumsulfat wird häufig in der Medizin, insbesondere in der Radiologie, als Kontrastmittel zur Bestrahlung von inneren Organen verwendet.

Und schließlich Wasser (H2O). Anscheinend die bekannteste und häufigste Verbindung. Wasser dissoziiert nicht vollständig, es bildet ein Gleichgewicht zwischen den Wassermolekülen und den Wasserstoff (H+) und Hydroxid (OH-) -Ionen in der wässrigen Lösung. Dieser Prozess wird als Wasserprotolyse bezeichnet. Wasser ist der Hauptbestandteil lebender Organismen und ein notwendiges Medium für chemische Reaktionen.

Die Dissoziationsstufen von Laugen und Salzen in wässriger Lösung

Die Dissoziation von alkalischen und salzhaltigen Verbindungen tritt auf, wenn sie sich in Wasser auflösen und sich in Ionen aufteilen. Dies ist der Prozess, bei dem die Verbindungsmoleküle in positiv und negativ geladene Teilchen - Ionen - zerlegt werden. Im Falle von Alkalien sind die hauptdissoziierenden Verbindungen Hydroxide (z. B. Ba(OH)2 und NaOH) und im Falle von Salzen sind Salze (zB BaSO4).

Die Dissoziation von Laugen und Salzen kann wie folgt dargestellt werden:

NaOH:

Bei der Dissoziation von alkalischen und Salzverbindungen in Lösung werden die Ionen mit Wassermolekülen vermischt und bilden hydratisierte Ionen. Hydratisierte Ionen sind neutral und tragen zur elektrolytischen Leitfähigkeit der Lösung bei.

Im Allgemeinen hängen die Dissoziationsstufen von Laugen und Salzen in einer wässrigen Lösung von ihrer chemischen Struktur und den Reaktionsbedingungen ab.

Alkali-Dissoziationsstufe Ba(OH)2

  • Ba(OH)2 → Ba2+ + 2OH-

Als Ergebnis werden Ba2+ -Hydroxidionen und zwei OH--Ionen erhalten. Somit wird jedes Alkalimolekül Ba(OH)2 in ein Ba2+ -Hydroxid-Ion und zwei OH- -Hydroxid-Ionen unterteilt.

Die Dissoziationsstufe Ba(OH)2 von Alkali hängt vollständig von den Auflösungsbedingungen ab. In einer Lösung mit niedriger Alkalikonzentration wird die vollständige Trennung der Moleküle in Ionen erfolgen. In konzentrierteren Lösungen können jedoch assoziative Wechselwirkungen zwischen Molekülen auftreten, was den Grad der Dissoziation verringern kann.

Dissoziationsstufe von NaOH-Alkali

Die Dissoziationsreaktionsgleichung NaOH:

Die Dissoziation von NaOH erfolgt vollständig, dh die gesamte Ausgangssubstanz zerfällt in Natriumionen und Hydroxid-Ionen. Hydroxid-Ionen, die durch Dissoziation gebildet werden, sind für die alkalischen Eigenschaften der NaOH-Lösung verantwortlich.

Natriumionen und Hydroxid-Ionen in NaOH-Lösung können chemische Wechselwirkungen mit anderen Substanzen durchführen, was NaOH zu einem wichtigen Reagens in verschiedenen chemischen Prozessen macht.